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Becco

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Das kleine Dorf Becco wurde auf einer Anhöhe errichtet und verdankt seinen Namen höchstwahrscheinlich der Romanisierung des Wortes "bôkholt" (Buchenholz), obwohl die landläufige Erklärung eher auf die Kargheit des Bodens Bezug nimmt: "en’na nin bêcop" (wallonisch für: es gibt nicht viel). Vom Dorf aus hat man einen herrlichen Ausblick auf La Reid, Hestroumont und die Gehölze von Rohaimont.
Kleine Gehöfte und Häuser aus dem 17. Jahrhundert bilden dieses Dorf. Sein einheitliches und stimmiges Erscheinungsbild verleihen ihm einen nicht unbedeutenden, architektonischen Wert. Die erste Kapelle von Becco wurde 1714 fertig gestellt und ist dem Hl. Eligius, dem Schutzpatron der Goldschmiede und Schmiede geweiht. Über dem Portal thront die Statue des Hl. Eligius mit seinem Amboss. Gleich daneben ragt eine imposante Linde empor, mit dem so genannten "Lindenkreuz" aus dem Jahr 1890 zu ihren Füßen.
Das Dorf liegt am Ufer eines Baches, in der Nähe eines Eisenerzvorkommens, das in früheren Zeiten genutzt wurde. Die fruchtbarsten Flecken wurden bewirtschaftet, die Wälder wurden auf die am wenigsten nutzbaren Lagen eingegrenzt. Auf der Strecke Theux-Becco existiert noch ein kleines Fort, das zur Verteidigungs- und Observationslinie des Forts Tancrémont gehörte. Dieses Dorf ist auch der Ort der Legende von den zwei Besessenen von Becco.
 
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