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Desnié

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Dieses malerische Dorf liegt auf den vorgelagerten Anhöhen der Gemeinde und seine kleine Kapelle wurde am 15. Dezember 1946 auf Wunsch der Bewohner errichtet, die vom Angriff durch Von Runstedt verschont blieben. Die Häuser des Dorfes sind über den Hang verstreut, der nach Bronromme führt, 3. höchster Punkt in Belgien, und verdichten sich allmählich. Neubauten mischen sich unter die alten Anwesen, werden entlang der Route Spa-Stoumont errichtet, aber ebenso entlang der Wirtschaftswege, die nach Vieux Pasay, Vertbuisson führen. Das Dorf dient mittlerweile fast nur mehr Wohnzwecken.

 

Die Pfarrkirche der unbefleckten Empfängnis und des Hl. Lambertus grenzt an das Presbyterium und an die alte Schule an.  Früher wurde dieser ganze Komplex "die Tram" genannt.
Der Friedhof ist einen Umweg wert, nicht zuletzt wegen des "Trasenster-Pavillons". Dieses Grabmal der Familie Gustave Trasenster, bedeutender Leiter des Hüttenwerks Ougrée-Marihaye, ist eine identische Reproduktion des prächtigen Pavillons der Königin Jeanne, den er selbst in Baux de Provence entdeckt hatte. Außerdem findet man dort ebenfalls Commonwealth-Gräber von fünf britischen Soldaten, die nach einer CO-Vergiftung in Fagne Marron im Dezember 1918 verstarben. Bemerkenswert sind auch die Grüfte, die über eine einfache Tür zum Weg ins Presbyterium führen.

 

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Das Papet-Kreuz dient schließlich als Grenzmarke der Pfarre Desnié. Papet, ein armer Mann, der in einer Hütte lebte, war Kurier und überbrachte Nachrichten in und aus den umliegenden Dörfern. Eines Tages wurde er von seinen Auftraggebern tot aufgefunden; als Andenken an diesen fleißigen Mann ließen sie ein Kreuz errichten.