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Dörfer und Weiler

Banoyard wird von einem Bach namens "Ru du Pouhon" durchflossen, der weiter nach Winamplanche fließt. Die Mineralquelle "Pouhon de Winamplanche" fließt hier hinein: Sie wurde 1881 untersucht, aber nie genutzt.
Bronromme gilt als Hochburg des regionalen Widerstands. Der Weiler diente Fallschirmspringern für die Versorgung der Gruppe 44 der Geheimarmee. Fallschirme brachten damals am späten Abend Nachschub an Männern und Material, nachdem von der BBC folgende Nachricht gesendet wurde: "Das Reh ist ein sehr schnelles Tier; es wird heute Abend zwei Junge haben." Während die Bevölkerung voller Freude ihren Befreiern zujubelte, fanden in Bronromme tödliche Kämpfe statt. Das Windrad auf diesem Hügel wurde 2005 in Betrieb genommen. Mit harter Arbeit und leidenschaftlicher Begeisterung schuf André Noirhomme dieses Werk.
Jehoster: Hautregard-Straße: In den Wiesen abseits der Kurve kann man immer noch die Überreste der Schanzen sehen, die von den Österreichern bei der Schlacht von Sprimont 1794, auch Schlacht bei Hé des Gattes genannt, errichtet wurden. Schloss Hautregard, das 1575 bereits erwähnt wurde, als es im Besitz von Hermès de Presseux war, war ein Herrschaftssitz, den Erhard von der Mark der Familie von Englebert de Presseux vermachte, dem Gouverneur des Marquisats von Franchimont von 1506 bis 1516. Die Ferme de la Chapelle oder Schloss Jehoster wurde 1660 erbaut. Während des zweiten Weltkriegs gehörte das Anwesen Rachel Bouffa, die hier Juden versteckte, denen die Deportation drohte. Sie wurde schließlich denunziert und nach Ravensbrück deportiert, wo sie starb.

Staneux-Wald

Der Staneux-Wald, der zu Beginn unseres Zeitalters unter dem Namen "Astanetum" bekannt war, ist der größte Wald der Gemeinde. Man findet dort sowohl Nadelhölzer als auch Laubhölzer, wie etwa Buchen und Eichen. Zu den "besonders bemerkenswerten" Bäumen gehören die "Pointu Hêtre", eine 25 m hohe Buche, ebenso wie die Eiche der Hl. Maria, mit ihrer kleinen Statue, die 1864 von einem Bewohner Franchimonts als Dank für eine geschenkte Gnade aufgestellt wurde. Die Gottesmutter wird bis heute von den Nachkommen gepflegt. Der Wald ist ebenfalls Schauplatz der Legende der "Bestie vom Staneux".